Kleintierzuchtverein
RN 64 Wittlich e.V.

Rassekaninchen, Rassegeflügel, Schafe und vieles mehr...

Aktuelles

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Folgende Kaninchenrassen werden in unserem Verein gezüchtet:

 

Burgunder

 

Der Standard des ZDRK ordnet die Burgunder unter den Mittelgen Rassen ein.
  

Gewicht

Die Burgunder haben ein Idealgewicht von 4,25 bis 5,25 kg. Das Mindestgewicht beträgt 3,25 kg.
 

Körperform, Typ und Bau

Der leicht gestreckte Körper sollte vorne und hinten möglichst gleich breit sein und eine ebenmäßige Rückenlinie aufweisen. Die Vorderläufe sollten eine gerade Stellung zeigen, durch die eine hohe Bodenfreiheit bewirkt wird.
 

Fellhaar

Das mittellange Fellhaar der Burgunder ist mit einer gut ausgeprägten Unterwolle versehen. Es ist auf eine gute Behaarung der Ohren zu achten.
 

Kopf und Ohren

Der kräftige Kopf hat eine breite Schnauz- und Stirnpartie sowie gut ausgeprägte Backen. Die Ohren sind etwas länger als bei vergleichbaren  Mittelgroßen Rassen und werden leicht V-förmig getragen. Sie besitzen eine kräftige Struktur.
 

Deckfarbe und Gleichmäßigkeit

Das Zuchtziel ist eine gelbrote Farbe, die sich gleichmäßig über den gesamten Körper erstreckt. Die Kinnbacken-, Nasen- und die Augeneinfassungen heben sich hell bis cremefarbig ab. Die Deckfarbe am Bauch ist cremefarbig und die Unterseite der Blume weiß.
 

Unterfarbe

Die Unterfarbe ist ebenfalls gelbrot, jedoch etwas heller als die Deckfarbe. Zum Haarboden hin ist diese weißlich. Die Bauchunterfarbe ist am Haarboden weiß.

 

Zu den Züchtern:

 

Martin Reichertz sen. züchtet diese Rasse zusammen mit Marco Reichertz. Marco Reichertz seit 1998, es konnten schon einige große Erfolge erzielt werden:

1993 Dt. Meister, 1995 Dt. Jugendmeister, 1997 Bundessieger, 1999 Dt. Meister, 2007 Bundessieger (Rammlerschau), 2014 Bundessieger, sowie mehrmaliger Klassensieger.

 

Hans-Josef Esch züchtet diese Rasse seit 2013, seine Tiere stammen von der Zucht von Martin Reichertz sen.
   

 Graue Wiener

 

Die Grauen Wiener gehören zu den Mittelgroßen Rassen und sind im ZDRK-Standard anerkannt.
  

Gewicht

Die Grauen Wiener haben ein Idealgewicht von 4,00 bis 5,00 kg. Das Mindestgewicht beträgt 3,00 kg.
 

Körperform, Typ und Bau

Der leicht gestreckte Körper sollte vorne sowie hinten gleich breit, mit einer ebenmäßigen Rückenlinie ausgestattet und hinten gut abgerundet sein. Tiere dieser Rasse sollten eine gut ausgeprägte Brust und einen kräftigen Nacken besitzen. Durch die mittellangen, kräftigen Läufe wird eine mittelhohe Stellung hervorgerufen.
 

Fellhaar der Grauen Wiener

Mit seiner besonders dichten Unterwolle zeigt der Graue Wiener ein mittellanges Fell (ca. 3 cm). Dieses soll gleichmäßig und gut begrannt sein. Auf eine gute Behaarung der Ohren ist zu achten.
   

Kopf und Ohren

Der kräftige Kopf der Grauen Wiener sollte eine breite Stirn- und Schnauzpartie sowie gut ausgeprägte Backen haben. Er sitzt dicht am Rumpf. Die kräftigen Ohren sind fest im Gewebe und unterstreichen den Wienertyp. In ihrer Länge müssen diese harmonisch zum Körper passen.
 

Deckfarbe und Gleichmäßigkeit

Hinsichtlich der Deckfarbe ist nach den Farbenschlägen dunkelgrau, wildgrau und hasengrau zu unterscheiden.

Die Deckfarbe am Rücken ist mit einer schwarz schattierten Begrauung überzogen. Die Brust und die Seiten erscheinen etwas heller. Die Blumenoberseite muss bei den wildfarbenen und hasengrauen  Kaninchen gesprenkelt sein. Bei den dunkelgrauen Tieren ist die Blumenoberseite schwarz und hat ggf. eine leichte Sprenkelung. Die Ohren haben eine schwarze Säumung.
   

Zwischen- und Unterfarbe

Die Grauen Wiener haben eine gut abgegrenzte bräunliche Zwischenfarbe, die bei den hasengrauen am kräftigsten in Erscheinung tritt. Bei den Wienern der dunkelgrauen Färbung ist diese nur angedeutet und schmaler. Alle Farbenschläge besitzen eine intensiv bläuliche Unterfarbe.

 

Über den Züchter :

 

Frank Reichertz züchtet diese Rasse seit 1987. Er konnte schon schöne Erfolge mit dieser Rasse verzeichnen z.B. mehrmaliger Kreis -/ Landes-/ und Clubmeister.

 

Rote Neuseeländer

 

Die Roten Neuseeländer sind unter den Mittelgroßen Rassen im Standard des ZDRK eingeordnet.
  

 

                                                             Gewicht

 

Die Roten Neuseeländer haben ein Idealgewicht von 4,00 bis 5,00 kg. Das Mindestgewicht beträgt 3,00 kg.
 

Körperform, Typ und Bau

Der Körper dieser  Mittelgroßen Rasse sollte eine leicht gestreckte Walzenform aufweisen und hinten gut abgerundet sein. Das Tier soll vorne und hinten möglichst gleich breit sein. Die Läufe sind mittellang und kräftig.
 

Fellhaar

Das mittellange Fellhaar sollte nicht zu grob begrannt sein. Auf eine gute Behaarung der Ohren ist zu achten.
    

Kopf und Ohren der Roten Neuseeländer

Der kräftig kurze Kopf ist direkt ohne sichtbaren Hals am Rumpf des Tieres angesetzt. Die Stirn- und Schnauzpartie sind breit. Der kräftige Kopf soll eine breite Stirn- und Schnauzpartie haben und ohne sichtbaren Hals am Rumpf sitzen.

Die kräftigen Ohren passen in ihrer Länge harmonisch zum Körper.
 

Deckfarbe und Gleichmäßigkeit

Die Deckfarbe der Roten Neuseeländer ist ein gut glänzendes sattrot. Die Färbung sollte gleichmäßig an den Körperseiten bis zur Bauchpartie reichen. An der Kinnbackeneinfassung, den Augenringen, der Bauchfarbe sowie an der Innenseite der Läufe darf die Färbung etwas heller, jedoch nicht weiß sein.
   

Unterfarbe

Die Unterfarbe dieser  Rasse sollte der Deckfarbe sehr nahe kommen und ohne Durchsetzung bis zum Haarboden reichen.

 

Info zum Züchter:

 

Tobias Zelter züchtet diese Rasse seit 2009.

 

Deutsche Kleinwidder wildgrau

 

Im Standard des ZDRK werden die Deutschen Kleinwidder wildfarben unter den Kleinen Rassen geführt.
  

Gewicht

Die Deutschen Kleinwidder haben ein Idealgewicht von 3,00 bis 3,50 kg. Das Mindestgewicht beträgt 2,25 kg.
 

Körperform, Typ und Bau

Rassetypisch für die Kleinwidder ist die gedrungene und breite Körperform. Der Nacken ist kräftig und die Hinterpartie gut abgerundet. Die kurzen, mittelstarken Läufe sollen auch bei dieser Rasse einen leichten Stand hervorrufen.
 

Fellhaar

Das Fellhaar soll gleichmäßig und nicht zu hart begrannt sein. Auf eine sehr dichte Unterwolle sowie eine gute Behaarung der Ohren ist zu achten.
 

Kopfbildung der Deutsche Kleinwidder wildfarben

Die widdertypischen Köpfe treten beim Rammler und bei der Häsin in Erscheinung. Diese haben eine schön gebogene Ramsnase, eine breite Schnauzpartie und kräftig ausgebildete Backen.
 

Behang

Der Behang der Deutschen Kleinwidder wird U-förmig nach unten – mit der Öffnung zum Kopf – getragen. Er sollte eine gut ausgeprägte Krone (Wulste der Ohrenansätze) haben. Der Behang wird quer über den Kopf von einer Ohrenspitze zur anderen gemessen und hat dann eine Ideallänge von 30-36 cm. Er sollte nicht faltig sein.
 

Farbe

Die Deckfarbe am Rücken ist mit einer schwarz schattierten Beraupung überzogen. Die Brust und die Seiten erscheinen etwas heller. Die Blumenoberseite muss gesprenkelt sein.

Die Kleinwidder wildfarben haben eine bräunliche Zwischenfarbe und eine intensiv bläuliche Unterfarbe.

 

Info zum Züchter:

 

Michaela Pitsch hat 2004 als Jugendliche mit dieser Rasse begonnen. 

Jürgen Gietzen hat diese Rasse seit 2015, begonnen hat er mit Meißner Widder Havanna, blau, gelb sowie Zwergwidder japanerfarbig.

 

 Perlfeh

 

 Die Perlfeh sind unter den Kleinen Rassen im Standard des ZDRK eingeordnet.
  

Gewicht

Diese  Kaninchenrasse hat ein Idealgewicht von 2,50 bis 3,25 Kg. Das Mindestgewicht beträgt 2,00 kg.
 

Körperform, Typ und Bau

Der gedrungene, kurze Körper ist hinten gut abgerundet. Der kurze Kopf sitzt dicht am Körper. Die kurzen Ohren haben eine stabile und feste Struktur und passen harmonisch zum Körper.
 

Fellhaar

Das Fellhaar soll gut, gleichmäßig und nicht zu kurz begrannt sein. Die Begrannung ist etwas kräftiger als bei den  Marburger Feh. Auf eine sehr gute Dichte sowie eine schöne Behaarung der Ohren ist zu achten.
 

Deckfarbe und Perlung

Die Deckfarbe sollte ein mittel abgetöntes blaugrau sein. Die Kinnbackeneinfassung, Brust, Augenringe und Läufe dürfen etwas heller sein. Die aus hellgrauen und dunkel gespitzten Grannenhaaren bestehende Perlung soll klar in Erscheinung treten.
      

Gleichmäßigkeit

Die Deckfarbe sowie die Perlung sollen gleichmäßig über den gesamten Körper vorhanden sein.
 

Zwischen- und Unterfarbe

Die Unterfarbe ist blaugrau und nimmt etwa zwei Drittel der Haarlänge ein. Die Zwischenfarbe ist bräunlich, schmal und nicht scharf abgegrenzt.

 

Info zur Züchterin:

 

Eva-Maria Pitsch hat 2002 als Jugendliche mit dieser Rasse begonnen.

Norbert Pitsch züchtet diese Rasse seit 1983

 

Zwergwidder Schwarz

 

Standard des ZDRK ordnet die schwarzen Zwergwidder unter den Zwergrassen ein.
  

Gewicht

Die Zwergwidder haben ein Idealgewicht von 1,50 bis 1,90 Kg. Das Mindestgewicht beträgt 1,20 kg. Das Höchstgewicht liegt bei 2,00 kg. Abweichungen vom Idealgewicht führen zu Punktabzügen bei der Bewertung.
 

Körperform, Typ und Bau

Der Zwergwidder ist breitschultrig und hat einen kurzen und gedrungenen Körper. Das Becken ist breit und gut abgerundet. Die Läufe sind kurz und mittelstark gefordert.
 

Fellhaar der Zwergwidder

Das Fellhaar ist verhältnismäßig kurz und sehr dicht in der Unterwolle. Die feine Struktur des Felles und die gleichmäßige Begrannung machen ein gutes Fell aus.
 

Kopfbildung

Der widdertypische Kopf ist kurz und kräftig und hat eine gut entwickelte, breite Schnauzpartie. Starke Kinnbacken, eine breite Stirn und eine schöne „Ramsnase“ runden das typische Erscheinungsbild der  Widder ab.
 

Behang

Der Behang der Zwergwidder wird hufeisenförmig, mit der Öffnung nach innen, getragen. Er sollte eine gut ausgeprägte Krone haben und an den Enden gut abgerundet sein.
 

Farbe

Die Deckfarbe der Zwergwidder schwarz ist ein glänzendes tiefschwarz. Die Unterfarbe ist intensiv dunkelblau.

 

Info zum Züchter:

 

Martin Reichertz jr züchtet seit 1995 Zwergwidder weiß Blauauge bis 2013, seit 2013 Zwergwidder schwarz. Er war schon mehrmals Landesjugendmeister und stellte schon einige Siegertiere.

 

Zwergwidder gelb-weiß

 

Die Zwergwidder gelb-weiß sind im Standard des ZDRK unter den Zwergrassen zu finden.
  

Gewicht

Die Zwergwidder haben ein Idealgewicht von 1,50 bis 1,90 Kg. Das Mindestgewicht beträgt 1,20 kg. Das Höchstgewicht liegt bei 2,00 kg.
 

Körperform, Typ und Bau

Der Zwergwidder ist breitschultrig und hat einen kurzen und gedrungenen Körper. Das Becken ist breit und gut abgerundet. Die Läufe sind kurz und mittelstark gefordert.
 

Fellhaar

Das Fellhaar ist verhältnismäßig kurz und sehr dicht in der Unterwolle. Die feine Struktur des Felles und die gleichmäßige Begrannung machen ein gutes Fell aus.
 

Kopfbildung der Zwergwidder gelb-weiß

Der widdertypische Kopf ist kurz und kräftig und hat eine gut entwickelte, breite Schnauzpartie. Starke Kinnbacken, eine breite Stirn und eine schöne „Ramsnase“ runden das typische Erscheinungsbild der  Widderzwerge ab.
 

Behang

Der Behang der Zwergwidder wird U-förmig nach unten – mit der Öffnung zum Kopf – getragen. Er sollte eine gut ausgeprägte Krone (Wulste der Ohrenansätze) haben. Der Behang wird quer über den Kopf von einer Ohrenspitze zur anderen gemessen und hat dann eine Ideallänge von 22-28 cm. Er sollte nicht faltig sein.
 

Farbe und Zeichnung

Die Deckfarbe ist ein sattes Gelb und zeigt einem schönen Glanz. Die Bauchdeckfarbe ist weiß bis cremefarbig. Die Unterfarbe ist kräftig gelb und sollte bis zum Haarboden reichen.

Auf der Stirn zeigt dieser Farbenschlag einen weißen Fleck. Die Kinnbackeneinfassung und die Unterlippe sind weiß. Die „Mantelzeichnung“ bedeckt den Rumpf des Kaninchens. Im Genick dürfen ein paar weiße Punkte auftreten. Die Brust sollte komplett weiß sein. Flecken in diesem Bereich führen zu Punktabzug.

 

Info zur Züchterin:

 

Birgitta Reichertz züchtete zuerst Sachsengold von 1988-2009, seit 2009 Zwergwidder gelb-weiß. Sie war schon mehrmaliger Rassemeister in überregionalen Widderclubschauen und stellte 2015 den Dt. Meister.

 

Farbenzwerg lohfarbig schwarz

 

 

 

 

 

Der Standard des ZDRK führt die Farbenzwerge lohfarbig schwarz unter den Zwergrassen.
  

Gewicht

Die Farbenzwerge haben ein Idealgewicht von 1,1 bis 1,35 Kg. Das Mindestgewicht beträgt 1,0 kg. Das Höchstgewicht liegt bei 1,5 kg.
 

Körperform, Typ und Bau

Die Körperform der Farbenzwerge ist gedrungen, walzenförmig, gleich breit und gut abgerundet.
 

Fellhaar

Das sich in seiner Struktur zu anderen Rassen unterscheidende Fellhaar der Farbenzwerge ist kurz und dicht. Es fühlt sich durch seine feine Struktur etwas weicher an als das anderer Rassen. Es hat ein feines, gleichmäßiges Grannenhaar.
 

Kopf und Ohren

Der im Verhältnis zur Körpergröße große Kopf hat eine breite Stirn- und Schnauzpartie und große, etwas hervor tretende Augen. Er sitzt dicht am Rumpf des Tieres. Die mit einem Idealmaß von 5,5 cm angegebenen Ohren sollen zusammen stehend, leicht v-förmig, getragen werden. An den Enden sollen sie schön abgerundet sein.
 

Kopf- und Rumpfzeichnung

Die Nasenlöcher sowie die Kinnbackeneinfassung sind scharf abgegrenzt. Die gleichmäßigen, nicht zu breiten Augenringe sind kräftig lohfarbig. Ebenso sind die Ohren schön lohfarbig eingefasst. Die Rumpfzeichnung besteht aus der lohfarbigen Brustzeichnung, die breit ist und vom Kinn zwischen den Vorderläufen hindurch zur Bauchfarbe geht. Auch der Bauch zeigt eine gute Lohfarbe. Die lohfarbigen Seitenspitzen, die sich an den Seiten des Tieres entlang erstrecken, gehören ebenfalls zu der Rumpfzeichnung.
 

Farbe

Die Deckfarbe ist ein intensiv, gut glänzendes tiefschwarz und ist nicht mit andersfarbigen haaren durchsetzt. Die Unterfarbe ist blau, darf aber im Bauchbereich nicht durchgängig vorhanden sein.

 

 

Info zum Züchter:

 

Wolfgang Zurgeißel züchtet seit 1971, außer Farbenzwergen lohfarbig schwarz, züchtete er auch schon Farbenzwerge weißgrannen-schwarz und Lohkaninchen.

 

Schwarz-Rexe

 

Im Standard des ZDRK werden die Schwarz-Rexe unter den Kurzhaarrassen geführt.
  

Gewicht

Die größeren Rexkaninchen haben ein Idealgewicht von 3,25 bis 4,5 kg. Das Mindestgewicht beträgt 2,5 kg.
 

Körperform, Typ und Bau

Die einzelnen Merkmale der Körperform treten bei den Rexkaninchen stärker in Erscheinung als bei den  Normalhaarrassen. Dieses wird bei der Bewertung berücksichtigt.

Der leicht gestreckte Körper ist vorne und hinten möglichst gleichmäßig breit und hat durch die mittellangen, kräftigen Läufe eine bodenfreie Stellung. Die Hinterpartie ist gut abgerundet. Die Häsinnen sind in der Köperform zierlicher.
  

Fellhaar der Schwarz-Rexe

Das Rexfell ist besonders dicht und hat eine Länge von etwa 17-20 mm. Streicht man mit der Hand gegen den Strich durch das Fell, so bleiben die Haare fast senkrecht stehen und gehen langsam in die Ausgangslage zurück. Die Grannenhaare sind im Gegensatz zu den Normalhaarrassen kürzer und dürfen höchstens 1 mm aus dem Wollflaum überstehen.

Das Fell muss lockenfrei sein. Nur im Nacken und am Bauch lässt sich dieses nicht vermeiden. Auf eine gute Behaarung der Ohren ist zu achten. Eventuelle Kahlstellen an den Sprunggelenken müssen bei ausgestrecktem Lauf überdeckt sein.
 

Kopf und Ohren

Der etwas längliche Kopf hat eine breite Schnauz- und Stirnpartie sowie gut ausgeprägte Backen. Die Ohren wirken auf Grund der Kurzhaarigkeit etwas länger als bei den Normalhaarrassen und sollen harmonisch zum Körper passen.
 

Deckfarbe und Gleichmäßigkeit

Die Deckfarbe ist ein intensives Schwarz mit einem leichten Glanz. Die Intensität der Farbe ist am ganzen Körper gleich. Nur die Bauchfarbe erscheint etwas matter.
 

Die Unterfarbe

Die dunkelblaue Unterfarbe der Schwarz-Rexe soll farbintensiv sein und bis an den Haarboden reichen.

 

Über die Züchterin:

 

Melanie Reichertz züchtet die Rasse seit 2013. Auf der letzten Ausstellung konnte sie einen Rammler mit 97,0 Punkte stellen.

 

Castor - Rexe

 

Die Castor-Rexe gehören zu den Kurzhaarrassen und sind im Standard des ZDRK anerkannt.
  

Gewicht

Die Castor-Rexe haben ein Idealgewicht von 3,25 bis 4,5 kg. Das Mindestgewicht beträgt 2,5 kg.
 

Körperform, Typ und Bau

Die einzelnen Merkmale der Körperform treten bei den Rexkaninchen stärker in Erscheinung als bei den Normalhaarrassen. Dieses wird bei der Bewertung berücksichtigt.

Der leicht gestreckte Körper ist vorne und hinten möglichst gleichmäßig breit und hat durch die mittellangen, kräftigen Läufe eine bodenfreie Stellung. Die Hinterpartie ist gut abgerundet.

Der etwas längliche Kopf hat eine breite Schnauz- und Stirnpartie sowie gut ausgeprägte Backen. Die Ohren der Rexkaninchen wirken auf Grund der Kurzhaarigkeit etwas länger als bei den Normalhaarrassen. Die Häsinnen sind in der Köperform zierlicher.
 

Fellhaar

Das Rexfell ist besonders dicht und hat eine Länge von etwa 17-20 mm. Streicht man mit der Hand gegen den Strich durch das Fell, so bleiben die Haare fast senkrecht stehen und gehen langsam in die Ausgangslage zurück. Die Grannenhaare sind im Gegensatz zu den  Normalhaarrassen kürzer und dürfen höchstens 1 mm aus dem Wollflaum überstehen. Das Fell muss lockenfrei sein. Nur im Nacken und am Bauch lässt sich dieses nicht vermeiden. Auf eine gute Behaarung der Ohren ist zu achten. Eventuelle Kahlstellen an den Sprunggelenken müssen bei ausgestrecktem Lauf überdeckt sein.
 

Deckfarbe der Castor-Rexe

In mittlerer bis dunkler Tönung ist die rötliche kastanienfarbige Deckfarbe überzogen. Die Castor-Rexe haben einen gleichmäßigen dunklen Schleier, der an Kopf, Ohren und Läufen weniger in Erscheinung tritt. Die Bauchdeckfarbe und die Blume sind weiß bis cremefarbig.
 

Zwischenfarbe

Die Zwischenfarbe der Castor-Rexe ist leuchtend rostbraun und 6 bis 8 mm breit.
 

Die Unterfarbe

Die blaue Unterfarbe soll möglichst intensiv sein und etwa die Hälfte der Haarlänge erfassen. Sie muss auch am Bauch vorhanden sein.

 

Info zur Züchterin:

 

Vanessa Zelter züchtet diese Rasse seit 2014.


 

 

Folgende Geflügelrassen werden in unserem Verein gezüchtet:

 

 

Brahma rebhuhnfarbig gebändert

 

 

Riesenhuhn asiatisch-amerikanischen Ursprungs, um 1850 eingeführt.

 

Gesamteindruck

Eine Erscheinung von Kraft, verursacht durch die hervorragende Größe und die massige Ausformung des sehr breiten, nicht zu tiefgestellten, sehr voll befiederten federfüßigen Körpers, sowie durch die herausfordernde Haltung und den kühnen Blick.

Gewichte der Tiere

 

Hahn 3,5 - 5 kg

Henne 3,0 - 4,5 kg

 

Legeleistung:

aus eigener Erfahrung je nach Fütterung zwischen 120 - 140 Eier im ersten Legejahr

 

Schalenfarbe der Eier: gelbbraun, besser gelbrot

 

BR - Ringgrößen:

Hahn 27

Henne 24

 

Züchter: Ralf Wartenberg

 

Wachteln wildfarben

 

Wildfarbene Wachteln haben die Farbe, die auch die Wachteln in der Natur haben. Alle anderen Wachtelfarben sind durch Zucht und Selektion entstanden. Diese Farbe ist optimal geeignet, um sich in dem natürlichen Lebensraum zu tarnen. Wenn sich die Wachteln bei Gefahr in kleinen Erdvertiefungen an den Boden pressen, sind die wildfarbene Wachteln fast nicht mehr auszumachen.

Aussehen:

Die Wachteln in der Farbe wildfarben haben einen graubraunen Rücken. Die Brust ist heller. Bei den Wachtelhennen beige mit schwarzen Sprenkeln. Bei den Hähnen ist die Brust meist beige mit rotbraunen Sprenkeln.  Bei den wildfarbenen Wachteln unterscheidet sich der Wachtelhahn nicht nur durch seine Brustfarbe von der Wachtelhenne. Die männliche Wachtel hat zudem noch einen weissen Ring um den Hals.  

 

Wachteln wildfarben


 Wachteln Goldsprenkel / isabellfarben

 

Die Farbvariante Goldsprenkel ist eine goldige Aufhellung der wildfarbenen Wachteln. Diese Farbform ist auch unter den Synonymen Isabell, Gelb, Creme, Geperlt oder Gelbgeperlt bekannt. Die Bezeichnung Goldsprenkel kommt daher, da die die rot-braunen Sprenkel am Rücken und teilweise am ganzen Körper einen goldenen Schimmer immitieren.

 

Aussehen der Wachtel isabell

Die Wachteln in isabell sehen den wildfarbenen Wachteln relativ ähnlich. Der Gesamteindruck dieser Wachteln ist aber um einiges heller. Die schwarze Gefiedersprenkelung ist bei der Wachtel in isabellfarben weit weniger ausgeprägt wie bei den wildfarbenen Wachteln.

Zucht von Goldsprenkel

Dem Züchter sei empfohlen wildfarbige Wachtelhähne mit Goldsprenkel Wachtelhennen zu verpaaren. Bei den Jungtieren fallen dann relativ gleichmäßig gefärbte Goldsprenkelhennen.  Durch diese Verpaarung erhält man schöner gefärbte Tiere, als wenn man Goldsprenkel untereinander verpaart. In Deutschland gibt es zu dieser Farbform zwar noch keinen anerkannten Standart, jedoch ist eine Selektion der Wachteln mit gleichmäßiger Färbung zu empfehlen.  

Geschlechterbestimmung bei Goldsprenkel

Bei dieser Farbform ist die Bestimmung der Geschlechter bereits mit einem Alter von 3 Wochen möglich. Bei älteren Wachteln lässt sich das Geschlecht durch die Kopffärbung der männlichen Tiere bestimmen.

 

Info zum Züchter:

 

Kerstin Jakobs, Jürgen Gietzen

 

 

 

Wachteln isabellfarben


 

Haarschafe aus eigener Zucht

 

Zum Konzept des KTZV RN 64 gehören auch Schafe und Ziegen. Haarschafe sind Schafe, die eigenständig ihre Wolle verlieren, sie müssen also nicht geschoren werden. In Zeiten, wo die Schafwolle keinen Gewinn mehr erwirtschaftet, eine durchaus interessante Alternative zur klassischen Schafhaltung.

 

Somit kann die Schafschur gespart und trotzdem eine schöne Schafherde gehalten werden. Darüber hinaus ermöglicht eine solche Schafherde eine praktische Eigenversorgung mit hochwertigen Fleischprodukten aus der eigenen Tierhaltung.

Haarschafe


 

Nolana Fleischschaf

 

Merkmale

 

Angestrebt wird ein mittel- bis großrahmiges Schaf mit schmalen Kopf. Hornlosigkeit ist auf Dauer erwünscht. Der Rumpf hat breite Schulter, einen langen und breiten Rücken und Nierenpartie, gute Rippenwölbung, breite und tiefe Brust und gute Flankentiefe, sowie ein langes, breites Becken. Schultern, Rücken, Außen- und Innenkeulen sollen ausgeprägte Bemuskelung aufweisen und bei geringer Verfettung erstklassige Schlachtkörper liefern.

 

Das Fundament soll stark und trocken sein und eine korrekte Stellung aufweisen.

 

Auf gute Muttereigenschaften, gute Säugeleistung, hohe Fruchtbarkeit, Leichtlammigkeit, Frühreife und lange Brunftsaison wird besonderer Wert gelegt.

 

Die Farbe ist zumeist weiß, Klauen, Mau und Nase sollten jedoch dunkel sein. Dunkle Pigmentflecke am ganzen Körper sind möglich und erwünscht, ebenso andere Farben.

 

Das Nolana - Schaf eignet sich in besonderem Maße für die Koppelschafhaltung.

 

Körpergewichte von Nolana - Fleischschafen:

 

Altböcke:          115-130 kg

Jährlingsböcke:   90-110 kg

Mutterschaffe:      75-90 kg

Geburtsgewichte:     4-5 kg

Zuchtlämmer:       55-65 kg

 

(8 Mon., Zeitpunkt der 1. Belegung)

 

Die Tageszunahmen (100 Tage) im Feld sollten bei 300-400 g liegen. In Ausnahmen werden auch schon mehr erreicht. Die Schlachtausbeute liegt bei handesüblichem Lebendgewicht von 42-44 kg bei 50-51 %.
  

Nolana Fleischschafe


Info zum Züchter:

 

Peter Kihm

 

Burenziege

 

Die Burenziege wurde in Südarfrika aus vorhandenen Ziegenschlägen herausgezüchtet. Aus Namibia und Südafrika wurde eine kleine Zahl von lebenden Tieren und Sperma importiert.

In Deutschland wurde / wird sie im Rahmen der Verdrängungskreuzung zum Aufbau der Fleischziegenzucht eingesetzt.

 

Merkmale

 

Die Burenziegen sind große Fleischziegen mit langem Rumpf, breiten, fleischigen Schultern, gut entwickelter tiefer, breiter Brust, breitem geradem Rücken, ausgeprägter Rippenwölbung und muskulösen, langen Beinen.

 

Sie sind kurzhaarig, haben eine weiße Grundfarbe mit teilweise rotem, ramsnasigem Kopf und rote Flecken an Hals, Brust und Bauch. Sie sind in der Regel gehörnt und haben Hängeohren.

Als Burenziegen werden Fleischziegen mit mehr als 87% Burenanteil anerkannt.

 

Maße und Gewichte

 

                                                Ziegen                     Böcke

 

Widerristhöhe                            65 - 75 cm             75 - 90 cm

Gewicht                                   65 - 75 kg              90 - 100 kg

 

Leistung

 

Die Burenziege hat einen weiten Brustzyklus. Eine dreimalige Ablammung in 2 Jahren ist möglich und wird vereinzelt erreicht. Es sollte mindestens zu einer Ablammung pro Jahr kommen.  1,8 geborene Lämmer pro Lammumg. Die tägliche Zunahme der Lämmer liegt bei 200 - 250 g.

Die Ziegen haben gute Muttereigenschaften und eine gute Milchleistung.

Mittelrahmige, tiefe Tiere sind für die Fleischproduktion besonders geeignet. Die volle Bemuskelung an Keule, Rücken, Schulter und Brust zeigt sich besonders bei Lämmern.

Schmackhaftes und zartes Fleisch.

 

Die Burenziegen sind wegen ihres ruhigen Temperamentes problemlos mit anderen Tieren (Schafen, Pferden, Kühen) zu halten und eignen sich in der Landschaftspflege zur Bekämpfung der Verbuschung.

 

Zuchtziel

 

Gewünscht wird eine voll bemuskelte, kräftige, breite und tiefe Ziege mit langem, breit angelegtem und nicht zu stark abfallendem Becken. Eine korrekte Beinstellung mit fester, nicht zu langer Fesselung ist für eine gute Marschfähigkeit wichtig. Eine gute Ausbildung des Euters mit nicht zu dicken Strichen ist erforderlich, um problemlose Lämmeraufzucht zu gewährleisten. Zur Herdbucheintragung gelten Ziegen mit mindestens 87,5 % Burenanteil als reinrassig. Der jeweilige Blutanteil ist bei den Zuchttieren anzugeben.  
     

Burenziegen